40.000 Kilometer an Bord des Flug-Schiffs Phantom & Nachts über der Verbotenen Stadt – von Jesús de Aragón

Von Amrei Keul

Eine Hörspieladaption von Amrei Keul, Konstantin von König, Julia Meisel und Jelena Schryro

Jesús de Aragón, diesen Namen haben Sie wahrscheinlich noch nie gehört. Und dennoch galt der Autor zeitweise als der „spanische Jules Verne“. Um dem 1893 geborenen Schriftsteller nun auch in diesen Breitengraden eine Stimme zu verleihen, produzierten vier Studierende der Universität Regensburg im Rahmen einer Praktischen Übung unter der Leitung von Professor Dr. Junkerjürgen ein Hörspiel des zweiteiligen Abenteuerromans rund um die spannende Weltreise des spanischen Graf von Alpen. 

Dieser geht eingangs mit einem englischen Lord die ambitionierte Wette ein, die Welt ein Mal entlang der Längengrade zu umrunden und zwar mit dem Flugzeug. Doch bald sehen er und seine treuen Begleiter sich unvorhergesehenen Gefahren gegenüber auf ihrem Weg durch Afrika, China, Meer, Eis und Schnee. Und wer ist eigentlich dieser geheimnisvolle Mann vom Südpol, der die Reisegruppe stets begleitet? 

Wer das herausfinden möchte, kann sich hier exklusiv die unterhaltsame Hörspielbearbeitung anhören und einen fast vergessenen (stellenweise leicht überarbeiteten) Abenteuerautor des 20. Jahrhunderts wieder entdecken.

Hier kann man das Hörbuch hören

SprecherInnen 

Erzählerin: Amrei Keul
Graf von Alpen: Kilian Bohn
Lord Harrison, Mann vom Südpol, Rafael Alard: Kilian Söllner
María Dolores: Jelena Schryro
Doktor Álvarez: Benedikt Steinbach 
Tom: Christian Steiner
Li-u: Julia Meisel
Julián, Chinese, Steuermann: Martin Mühlich
Kapitän Peña, Anwesender: Julian Mittermeier
Soldat: Konstantin von König
King-yo: Marvin Erhard

Skript frei nach Jesús de Aragón: Amrei Keul, Konstantin von König, Julia Meisel, Jelena Schryro
Tontechnik: Constantin Weber, TF Medien-Studio Regensburg

COVID-Kultur

Von Annette Scholz

Es lohnt sich noch einen weiteren Blick ins Internet zu werfen, um sich die Kultur ins Haus zu holen. Dazu nur ein paar der neuen kulturellen Möglichkeiten, die Not macht ja, wie wir wissen, erfinderisch:

Die spanische Filmothek: Cine Doré en casa

Das Filmfestival in Huesca geht Online und zieht mit Abstand ins Autokino:

Spanische Kurzfilme online:

https://alcine.org/

Globales Filmfestival auf YouTube:

Filmfestivals im Moment eher online:

https://dafilmfestival.com/es/campana-el-da-2020-en-casa/

El Blog de Pedro Almodóvar en El Diario

ttps://www.eldiario.es/autores/pedro_almodovar/

Musikfestivals online:

https://www.yomequedoencasafestival.com/

https://www.instagram.com/yomequedoencasafestival/?hl=es

Konzerte online:

https://www.livenation.es/livefromhome

Quarantäne-Humor:

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Madres y padres confinados #yomequedoencasa

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Der Virus hat sein eigenen Twitter-Account:

https://twitter.com/CoronaVid19

Hashtags auf Instagram, Twitter etc., die sich lohnen

#CuarentenaCreativa

#quarantinestories

Der offizielle Quarantäne-Song: 

Resistiré 2020, Dúo dinámico

Lieder, zum Spendensammeln:

20 de abril, Celtas cortos

Wir nehmen es mit Humor:

#FiestaEnLaTerraza, Bejo

Neue angepasste Musikgruppen – Stay Homas:

https://bit.ly/Youtube-Stay-Homas

Fortbildung für Spanischlehrer ‚Cineastas emergentes. Mujeres en el cine del siglo XXI‘, 13.03.2019

Kino wird heute noch hauptsächlich von Männern dominiert. Nicht nur die Filmindustrie zeichnet sich durch die mehrheitliche Präsenz von Regisseuren und Produzenten aus, sondern auch die männlichen Charaktere sind es, die in den meisten aktuellen Filmen die Hauptrollen tragen. Allerdings kämpfen die Frauen sehr, um einen Platz an der Seite ihrer männlichen Kollegen einzunehmen.

Während sich die Initiativen zur Förderung der Sichtbarkeit der Filmemacherinnen durch Verbände von Regisseurinnen, Wettbewerbe, die ihren Werken gewidmet sind etc. verfielfachen, bemüht sich die akademische Welt, sowohl die Situation zu beschreiben, als ihre Werke zu analysieren und die Strukturen aufzudecken, die ihre Diskriminierung begünstigen.

Diese Fortbildung für Lehrer möchte einerseits einen Überblick über die Situation der aufstrebenden Filmemacherinnen in Spanien und Lateinamerika geben und dabei Anstross geben über ihre filmischen Arbeiten nachzudenken. Andererseits lädt sie dazu ein, Filme, die von Regisseurinnen gedreht wurden, für den Spanischunterricht zu verwenden, wobei sie die Situation dieser Filme und die Themen, die sie für ihre Werke auswählen, in Augenschein nehmen möchte.